WG Landkreis – Fraktion beantragt: Errichtung einer vollwertigen

                     Gymnasialstruktur im Westkreis

 

Sehr geehrter Herr Landrat,

 

die WG Landkreis – Fraktion beantragt, folgenden Antrag auf die nächste erreichbare Tagesordnung zu setzen:

 

Auf der Grundlage der gemeinsamen Schulstrukturentwicklung von Stadt und Landkreis Celle sowie des im Schulausschuss am 22.05.2019 abgelehnten Antrages der SPD-Fraktion, Einrichtung eines gymnasialen Oberstufe am Schulstandort Winsen (Aller), stellen wir unseren Antrag:

 

Entwicklung eines Konzeptes zur gemeinsamen Schulentwicklung und zum gemeinsamen Raumbedarf für Stadt- und Landkreis Celle sowie die Errichtung einer vollwertigen Gymnasialstruktur im Westkreis.

 

Alle politischen Gruppen im Kreistag sind überzeugt davon, dass der Westkreis mit seinen über 30000 Einwohnern ein gymnasiales Angebot mit gymnasialer Oberstufe erhält.

 

Die optimale Entscheidung für dieses Ziel ist nach unserer Überzeugung nur strategisch zu erreichen. Die gesamte Schulstruktur im Kreis Celle und in der Stadt Celle (Grundschulen, Fachschulen Förderschulen etc.) hat einen kalkulierbaren Raumbedarf. Gegenwärtig ist weder der Kreisverwaltung noch der Stadtverwaltung der Stadt Celle bekannt, welches Raumpotential aktuell für die Aufgabe „Schule“ vorhanden ist. Die Stadt Celle hat momentan ein Raumproblem im Bereich der Grundschulen. Der Landkreis Celle befasst sich mit der Förderschulstruktur sowie mit der zukünftigen Ausrichtung im gymnasialen Bereich.

 

Aus unserer Sicht kann eine optimale Raumnutzung der vorhandenen Gebäudeinfrastruktur beim Landkreis und bei der Stadt Celle nur erfolgen, wenn man in einem ersten Schritt das gesamte vorhandene Raumangebot gemeinsam offenlegt und Transparenz für den anderen schafft (z. B. auf Dezernenten-Ebene). In einem zweiten Schritt ist dann jeweils von der Stadt Celle (z. B. Grundschulstruktur) und vom Landkreis Celle für die vor uns liegenden schulischen Raumbedarfe ein Bedarfsplan für die nächsten 10 – 20 Jahre zu erstellen.

 

Dieses Ergebnis ist dann den politischen Gremien in der Stadt Celle und im Landkreis Celle zügig zu präsentieren. Da die Datenlage recht eindeutig ist – das Raumpotential ist bekannt – kann die potentielle Gebäudestruktur zügig erfasst werden. Wir erwarten hier ein zeitnahes Ergebnis, welches wegen der gebotenen Dringlichkeit in wenigen Monaten zu erstellen ist.

 

Nachdem in einem dritten Schritt der Politik im Stadtrat und im Kreistag das Ergebnis für das vorhandene Raumangebot durch die Verwaltungen vorgestellt wurde, können optimale Konzepte für eine Raumnutzung zwischen dem Landkreis Celle und der Stadt Celle entwickelt werden. Die daraus resultierenden Vorschläge der zukünftigen „gemeinsamen und trägerübergreifenden Raumnutzung“ beschreiben nach unserer Vorstellung einen verantwortlichen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen und einer optimalen Nutzung für alle schulischen Anforderungen.

 

Nachdem die zukünftige schulische Raumnutzung unter Berücksichtigung des gegenwärtig vorhanden Raumangebotes für die Stadt Celle und den Landkreis Celle geklärt ist, sollte In einem vierten Schritt die Standortentscheidung für ein Gymnasium im Westkreis getroffen werden. Wir halten die gegenwärtige Unterbringung der Sprachheilschule sowie die Unterbringung der Kreismedienstelle am Standort Hambühren durchaus für eine Dauerlösung.

 

Die Errichtung eines Gymnasiums im Westkreis verlangt nach unserer Überzeugung eine grundsätzliche Neuordnung im schulischen Gymnasialangebot. Eltern, Lehrer und Kinder erwarten zu Recht ein eindeutiges, klares und qualitativ hochwertiges Gymnasialangebot.

 

Diese Aufgabe soll auch nach wirtschaftlich verantwortlicher Maßgabe umgesetzt werden.

 

Wie können wir mit den vorhandenen Voraussetzungen und Möglichkeiten das beste Ergebnis für die Schüler im Westkreis erzielen?
Nach unserer Überzeugung sollte es im Westkreis kein Konkurrenzangebot zwischen dem bestehenden gymnasialen Angebot der „Oberschule Winsen“ und einem weiteren Gymnasium geben. Wir halten diese Option für schädlich, da wir vor dem Hintergrund von Lehrermangel und Raummangel nun auch noch auf engstem Raum einen gymnasialen Wettbewerb für die Klassen 5 bis 10 einführen.

 

Wir schwächen beide Schulformen, wir schaffen zweimal ein gymnasiales Angebot der Klassen 5 bis 10 in unmittelbarer Nähe, wir behindern die erforderliche kritische Masse für den jeweiligen Gymnasial-Schultyp, Lehrer fahren von Schule zu Schule für Ihren Unterricht – dies verbraucht kostbare Zeit. Wir halten eine doppelte Infrastruktur vor.

 

Bei einer Standortwahl in Hambühren müssen wir den ÖPN-Verkehr doppelt finanzieren, eine komplett neu einzurichtende Buslinienstruktur kostet jährlich und dauerhaft zusätzliche Millionen. Bauliche Maßnahmen in Hambühren, deren Investitionshöhe wir bisher nicht kennen, wären sofort erforderlich.


Daher unser Vorschlag:

„Nach geltender Rechtslage ist die Anpassung des Schulbetriebs der gymnasialen Stufe der Oberschule Winsen (Aller) für die Errichtung eines eigenständigen Gymnasiums am Standort der Oberschule möglich (Fläche und Raum sind dort vorhanden).

 

Eine Schließung des gymnasialen Zweiges in der Oberschule würde bedeuten, dass die an der Oberschule befindlichen Gymnasialschüler auslaufend bis einschließlich 10. Klasse weiter beschult werden.

 

Alle neuen 5ten Klassen im Westkreis werden dann ausschließlich am neu eingerichteten Gymnasium beschult. Die bisher für die 5ten Gymnasialklassen vorhandenen Schulräume können sofort und weiterhin für das neue Gymnasium genutzt werden.

 

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für diesen Lösungsweg können geschaffen werden.

 

Die gewünschte 4- Zügigkeit kann sicher erreicht werden. Der Standort Winsen bietet schon heute eine sehr gute Schulinfrastruktur: Busbahnhof, bestehende Buslinieninfrastruktur, Schwimmbad, Sportanlage, Turnhalle, Mensa, vorhandene Schulgebäude. Die ehemalige „Grundschule am Gildesweg“ (heute im Eigentum des Landkreises) ist als „ausbaufähige Schule“ errichtet worden und sie kann sofort ohne Schwierigkeiten baulich erweitert werden!!!

 

Die Menschen im Westkreis erwarten seit Jahrzehnten ein gymnasiales Angebot für Ihre Schüler bis zur 13.ten Klasse. Niemand wird es daher verstehen, wenn wir hier nach dieser langen Wartezeit plötzlich zwei gymnasiale Schulformen auf engstem Raum in Konkurrenz zueinander auf dem Weg bringen – dies ist doch finanzieller Irrsinn und pädagogisch nicht nachvollziehbar.


Im Übrigen ist die Unterhaltung und der Betrieb von zwei Schulformen (gymnasiale Stufe an der Oberschule und eigenständiges Gymnasium) deutlich teurer – unser Ziel muss es doch sein, dass wir mit den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten das beste Ergebnis für unsere Kinder erreichen.

 

Wir bitten um die schnelle Behandlung der Inhalte dieses Antrages.

 

Die Errichtung eines Gymnasiums im Westkreis sollte einvernehmlich und in enger Abstimmung mit der Oberschule „Schule im Allertal“ entwickelt werden. In einen ersten Schritt sollte die Schulleitung der Oberschule Winsen (Aller) in das „Gymnasialkonzept Westkreis“ eingebunden werden. Die grundsätzliche Standortentscheidung für das Westkreisgymnasium sollte durch den Kreistag innerhalb der nächsten 12 Monate getroffen werden, um Fehlinvestitionen zu vermeiden.

 

Mit freundlichen Grüßen


gez. Torsten Schoeps

 

gez. Dr. Albrecht Hoppenstedt
(Fraktionsvorsitzender)

 

gez. Ulrich Kaiser
(Stv. Fraktionsvorsitzender)

 

Veröffentlicht am 16. September 2019 von WGLandkreis       

DRINGLICHKEITSANTRAG abgelehnt!

 

 

Der von der Unabhängigen Wählergemeinschaft eingebrachte „Dringlichkeitsantrag zur Schulentwicklung der Oberschule im Allertal" und die damit verbundene Unterstützung auf Einführung einer Oberschule mit gymnasialer Oberstufe wurde abgelehnt!

 

Fragt sich: „Warum werden die hervorragenden Strukturen der Schule im Allertal nicht genutzt“! Bereits jetzt wird bis zum gymnasialen Zweig (bis Klasse 10) beschult und mit der erst kürzlich fertiggestellten Mensa, der im Bau befindlichen 3-Feld-Sporthalle, dem Busbahnhof und dem Sportpark mit ihren neuen Sportanlagen ist der Schulstandort Winsen für die Zukunft bestens aufgestellt.

 

Grundsätzlich ist die Politik gefordert Veränderungen im Interesse der Bürger/Innen herbeizuführen. Durch die Unterstützung durch den Gemeinderat Winsen und dem Kreistag Celle würden die Bestrebungen der Schüler/Innen, der Familien, des Elternrates, des Schulvorstands und der Lehrerschaft gestärkt.

 

Warum man sich im Gemeinderat Winsen nicht dafür einsetzt, dass die rot-schwarze Landesregierung in Hannover das Schulgesetz ändert, damit auch an Oberschulen das Abitur abgelegt werden kann, erschließt sich der UWG nicht!

 

Was wäre nötig, um an Oberschulen das Abitur zu erlangen?

Hierzu müsste der § 10 a Oberschule im Niedersächsischen Schulgesetz (NSchG) geändert werden. Diese Gesetzesänderung würde es den Oberschulen erlauben, bis zur gymnasialen Oberstufe und damit bis zum Abitur zu beschulen.

 

Leider hat sich die Winser Gemeindepolitik gegen den Antrag der UWG positioniert und damit die Chance einer gymnasialen Oberstufe an der Oberschule im Allertal geschwächt!

 

Somit bleibt festzustellen:

  • Warum sollten Eltern ihre Kinder zu einer HBG-Außenstelle nach Hambühren schicken, wenn es einen Gymnasialzweig an der Winser Oberschule gibt?
  • Warum sollten lange An- und Abfahrtzeiten nach Hambühren in Kauf genommen werden?
  • Wer Abitur machen will, muss schließlich ab Klasse 11 an ein Celler Gymnasium wechseln!
  • Warum werden die hervorragenden Vorteile der bestehenden Infrastruktur an der Oberschule im Allertal nicht genutzt?
  • Warum wird die Schaffung einer durchgängigen Schulstruktur von der Haupt- und Realschule bis zum Abitur an einem Standort verhindert?
  • Warum stellt man sich gegen eine Verbesserung der Lebensqualität der Schüler/Innen und ihrer Familien?

 

Macht ein Gymnasium im Westkreis Sinn?

Das der Westkreis eine gymnasiale Beschulung benötigt, steht außer Frage. Fakt ist allerdings auch, dass der LK Celle mit 169 Millionen EURO hoch verschuldet ist, ein erneuter Finanzmittelbedarf des AKH im Raume steht und ein Gymnasiumneubau im Westkreis mit ca. 20 Millionen EURO zu Buche schlagen würde. Fakt ist auch, dass eine Stärkung der Oberschule im Allertal mit einem weitaus geringeren Finanzmittelbedarf umzusetzen wäre!

 

Dementsprechend wird sich der Celler Kreistag gegen ein Gymnasium in Winsen aussprechen (zu teuer) und für eine HBG-Außenstelle in Hambühren stimmen!

 

Mit der HBG-Außenstelle in Hambühren kann sich ein Gymnasium etablieren und – sollte es keine gesetzliche Änderung im NSchG geben – Tatsachen geschaffen werden, in deren Zuge in Winsen kein Gymnasium gebaut werden würde! Insofern bleibt ein Gymnasium und damit das Abitur in Winsen reines Wunschdenken.

 

Wir, die UWG Winsen (Aller), stellen uns solidarisch an die Seite der Schüler/Innen, der Familien, des Elternrates, des Schulvorstands und der Lehrerschaft. Die Schaffung einer leistungsfähigen Oberschule mit gymnasialer Oberstufe ist und bleibt das erklärte Ziel.

     

        

Einladung zur

33. Mitgliederversammlung

Einladung zur Mitgliederversammlung der Unabhängigen Wählergemeinschaft Winsen (Aller) am Montag, den 14. Oktober 2019 um 19.30 Uhr im Hotel-Restaurant Stadt Bremen, Neuwinsener Straße 9, 29308 Winsen (Aller).

 

Die UWG lädt ein zur ordentlichen Mitgliederversammlung mit folgender Tagesordnung:

 

01. Begrüßung und Eröffnung der Sitzung

02. Feststellung der Beschlussfähigkeit

03. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Tagesordnung

04. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 08.04.2019

05. Bericht des Vorstands

06. Aussprache über den Bericht des Vorstands

07. Bericht der Kassenwartin

08. Bericht der Kassenprüfer

09. Bericht aus der Ratsarbeit

10. Bericht aus der Kreistagsarbeit

11. Termine

12. Verschiedenes

 

Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten.

 

Horst Arndt

1. Vorsitzender Unabhängige Wählergemeinschaft Winsen/Aller

 

Celleheute.de           Celler-Presse.de   

DRINGLICHKEITSANTRAG zur Schulentwicklung der Oberschule im Allertal

 

 

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Winsen (Aller) stellt mit dem "Dringlichkeitsantrag zur Schulentwicklung der Oberschule im Allertal" eine  zukunftsweisende Alternative für den Schulstandort Winsen vor.
 
Wir treten dafür ein, dass im Westkreis die Beschulung bis zum Abitur ermöglicht wird. Die Oberschule im Allertal bietet strukturell allerbeste Voraussetzungen (neue moderne Mensa, neue Sporthalle, neuer Busbahnhof, neuer Sportpark mit neuen Sportanlagen) um eine vollwertige Beschulung bis zum Abitur zu ermöglichen.
 
Das von uns vorgeschlagene Konzept ist - entgegen einem mindestens 20 Millionen EURO teurem Gymnasium-Neubau - mit einem weitaus geringerem Finanzmittelbedarf umsetzbar. 
 
+++ Warum sollten die hervorragenden Vorteile der bestehenden Infrastruktur an der 
          Oberschule im Allertal nicht genutzt werden!
 
+++ Lange An- und Abfahrtzeiten entfallen!
 
+++ Schaffung einer durchgängigen Schulstruktur von der Haupt- und Realschule  
          bis zum Abitur an einem Standort!
 
+++ Das Schülertransportnetz zwischen Winsen-Hambühren-Wietze besteht bereits!
 
+++ Summa summarum eine Verbesserung der Lebensqualität der Schüler+Innen 
          und ihrer Familien!
 
Das vorgeschlagene Konzept ist effizient und schafft Synergien! Jetzt gilt es die Weichen für ein tragfähiges und zukunftweisendes Schulsystem zu schaffen!
 
Wir, die UWG Winsen (Aller), stellen uns solidarisch an die Seite der Schüler+Innen und ihrer Familien! Wir rufen die politischen Vertreter+Innen im Gemeinderat Winsen (Aller) und im Kreistag Celle auf, sich unserem Konzept anzuschließen und diese einmalige Chance zu nutzen, um die Zukunft nachfolgender Generationen positiv zu beeinflussen!
 

 

celleheute.de                       cellepresse.de         

        

DRINGLICHKEITSANTRAG zur Schulentwicklung der Oberschule im Allertal
Dringlichkeits-Antrag UWG 22.08.2019.pdf
PDF-Dokument [1.6 MB]

Einladung zum UWG-Dialog

Montag, den 03. Juni 2019

ab 18:00 Uhr

                            Hotel-Stadt Bremen, Neuwinsener Straße 9, 29308 Winsen

 

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Winsen (Aller) möchte den Bürgern und Bürgerinnen die Möglichkeit geben, mit uns über Ihre Anliegen sowie lokale, regionale und überregionale Themen zu diskutieren.

 

Was bewegt Sie?

Wo drückt der "Schuh"?

Wo besteht Handlungsbedarf?

 

Die Termine zum UWG-Dialog werden rechtzeitig auf unserer Website (www.uwg-winsen.de), in den Online-Medien, im Mitteilungsblatt und anderen Printmedien veröffentlicht.

 

Horst Arndt

1. Vorsitzender

 

Celler-Presse.de           CelleHeute.de

Pressemitteilung vom 30.04.2019

UWG erhält Unbedenklichkeitsbescheinigung für Fräsgut

 

 

Die vom Ratsherrn der UWG Winsen (Aller) Horst Arndt von Bürgermeister Oelmann am Freitag, den 26.04.2019 angeforderte Unbedenklichkeitsbescheinigung zur Umweltverträglichkeit des Einbaues von abgefrästem Straßenmaterial im offenen Wegebau auf Sandwegen in der Gemeinde Winsen (Aller) wurde gestern am 29.04.2019 am Nachmittag von der Fachbereichsleiterin II der Gemeinde Winsen (Aller), Frau Anke Schumann übermittelt.

 

Diese nun vorgelegte, von der Lieferfirma am 29.04.2019 ausgestellte Bestätigung besagt, dass es sich bei dem zur Ausbesserung der Wirtschaftswege vorgesehenen Fräsgut um beprobtes Material handelt. Dieses kommt aus Straßenbereichen, die die Grenzwerte für PAK (Polyzyklische Aromatische Abfallstoffe) nach LAGA (Länderarbeitsgemeinschaft Abfall) für die beabsichtigte Verwendung nicht überschreiten.

 

Frau Schumann führt dazu aus, dass der Gemeindeverwaltung zuvor das komplette Gutachten über die gezogenen Bohrkerne vorgelegen hat.

 

Die UWG-Fraktion bedankt sich bei Frau Anke Schumann für die schnell vorgelegte Unbedenklichkeitsbescheinigung für das gelieferte Fräsmaterial und ihre sachlichen, klaren Ausführungen dazu.

 

Da aus der Bestätigung der Lieferfirma jedoch auch hervorgeht, dass aus mehreren Straßenabschnitten abgefrästes Material nicht geliefert und im offenen Wegebau in Winsen eingesetzt wird, sieht sich die UWG-Fraktion darin bestätigt, dass ihre Sorge um die Umwelt und die umgehende Anforderung einer Unbedenklichkeits-bescheinigung sehr wohl begründet war.

 

In der Fraktion und bei den Mitgliedern der UWG Winsen (Aller) genießen alle Aspekte des Umwelt- und Artenschutzes höchsten Stellenwert.

 

Die UWG  sieht es auch in Zukunft als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, den derzeitigen Zustand unserer Umwelt zu bewahren und möglichst auch wieder zu verbessern. Wir werden demgemäß nicht aufhören, entsprechende Maßnahmen und Pläne zu initiieren, zu prüfen und zu hinterfragen.

 

 

Horst Arndt

Fraktionsvorsitzender Unabhängige Wählergemeinschaft Winsen (Aller)

 

 

celleheute.de                       celler-presse.de           

        

Pressemitteilung vom 29.04.2019

Bürgermeister Oelmann kümmert sich nicht um Sorgen der Winser Bürger

 

 

Der Ratsherr Horst Arndt der UWG Winsen (Aller) hat Bürgermeister Oelmann am Freitag, den 26.04.2019 um 16.19 Uhr aufgefordert, eine Unbedenklich-keitsbescheinigung zur Umweltverträglichkeit des Einbaues von abgefrästem Straßenmaterial im offenen Wegebau auf Sandwegen vorzulegen.

 

Zuvor hatte die Kämmerin Anke Schumann die Ortsbürgermeister/in von Winsen am Donnerstag, den 25.04.2019 spätnachmittags darüber informiert, dass diverse Feldwege in Winsen durch abgefrästes Straßenmaterial ausgebessert werden sollen, welches bei der Reparatur der Landesstraße L-180 anfällt.

 

Grundsätzlich befürwortet die UWG die Ausbesserung von Wirtschaftswegen. Wenn diese Maßnahme jedoch mit abgefrästem Asphalt aus einer Deckschicht einer viel befahrenen Straße geschehen soll, die naturgemäß mit diversen giftigen Schadstoffen belastet ist, teilt die UWG die Sorge vieler Bürger um die Umwelt, und zwar solange, bis ein entsprechender amtlicher Unbedenklichkeitsnachweis vorliegt.

 

Der Bürgermeister konnte eine Bescheinigung auf Umweltverträglichkeit nicht beibringen, ein Nachweis liegt der Gemeindeverwaltung offensichtlich auch nicht vor. Er verliert auch kein Wort darüber, ob er bei der Genehmigung dieses Vorhabens  die Problematik einer Schadstoffbelastung des Asphalts geprüft hat. Aufgrund seines Verhaltens ist dieses nicht anzunehmen.

 

BM Oelmann hat es gegenüber Horst Arndt auch abgelehnt, sich um einen Nachweis zu kümmern. Stattdessen stellte er es unserem Ratsmitglied in despektierlichem Ton frei, dieses selbst zu tun.

 

Die UWG sieht im Verhalten des Bürgermeisters ein mangelhaftes Verantwortungs-gefühl für die Umweltbelange in seiner Gemeinde. Er ist nicht in der Lage, die Besorgnis von Bürgern zu verstehen und ist nicht gewillt, zur Aufklärung der Situation sachlich beizutragen.

 

Da die Ausbesserungsarbeiten bereits heute beginnen sollen, sieht die UWG Gefahr im Verzuge und hat noch in der Nacht das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises eingeschaltet, um die Rechtmäßigkeit des Einbaus von verbrauchtem Asphalt zu prüfen und gegebenenfalls den Einbau zu verhindern.

 

 

Horst Arndt

Fraktionsvorsitzender Unabhängige Wählergemeinschaft Winsen (Aller)

 

 

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Einladung zur

32. Mitgliederversammlung

Einladung zur Mitgliederversammlung der Unabhängigen Wählergemeinschaft Winsen (Aller) am Montag, den 08. April 2019 um 19:00 Uhr im Hotel-Restaurant Stadt Bremen, Neuwinsener Straße 9, 29308 Winsen (Aller).

 

Die UWG lädt ein zur ordentlichen Mitgliederversammlung mit folgender Tagesordnung:

 

01. Begrüßung und Eröffnung der Sitzung

02. Feststellung der Beschlussfähigkeit und der ordnungsgemäßen Ladung

03. Feststellung der Tagesordnung

04. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 06.08.2018

05. Bericht des Vorstands

06. Aussprache über den Bericht des Vorstands

07. Kassenbericht der Schatzmeisterin

08. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstands

09. Bericht aus der Ratsarbeit

10. Bericht aus der Kreistagsarbeit

11. Verschiedenes

12. Termine

13. Schließen der Sitzung

 

Der Vorstand bittet um zahlreiches Erscheinen.

 

Horst Arndt

1. Vorsitzender Unabhängige Wählergemeinschaft Winsen/Aller

 

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ANTRAG "Konzept Grünflächen, Ruhezonen und Parkplätze"

 

 

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Winsen (Aller) stellt den nachfolgenden Antrag:
 

Konzept Grünflächen, Ruhezonen und Parkplätze im Kernort

 

Die Verwaltung wird gebeten, schnellstmöglich ein langfristig ausgelegtes Gesamtkonzept (Lageplan) für Grünflächen, Ruhezonen und Parkplätze für die Ortsmitte* des Kernorts Winsen (Aller) zur Beratung vorzulegen.

 

Begründung:

 

Es wurden in jüngster Vergangenheit verschiedenste Bauvorhaben im Kernort Winsen (Aller) realisiert. Weitere Bauvorhaben befinden sich in der Planung bzw. bereits in der Beratungsphase. Das Parkplatzangebot in der Ortsmitte lässt bereits heute zu wünschen übrig.

 

Bei Betrachtung der Flächen im Kernort und der Berücksichtigung von Bauvorhaben wird deutlich, dass die Beibehaltung bzw. die Möglichkeit der Neuschaffung von Grünflächen und Ruhezonen mit jedem Bauvorhaben geringer geworden ist und wird.

 

Mit jedem Bauvorhaben im Kernort entfernt sich Winsen mehr vom einstmals angedachten Kurort mit ausgewiesenen Grünflächen und Ruhebänken. Aufgrund der Rechtslage wissen wir, dass Winsen nur noch schwerlich die Bezeichnung „Kurort“ erlangen kann - was für unsere Touristikziele hervorragend wäre.

Aber auch ohne dieses „Aushängeschild Kurort“ dürfen wir die Einrichtung von Grünflächen  und Parkbänken nicht aus den Augen verlieren.

 

Denn viele Menschen sind deshalb nach Winsen gezogen, um in einem Ort mit vielen attraktiven Angeboten an Kindergärten und Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten, Apotheken und Sportmöglichkeiten in einem gesunden und ruhigen, beschaulichen Umfeld zu leben.

 

Eines ist klar: mit jeder Errichtung eines Gebäudes im Ortskern verliert die Gemeinde die Flexibilität, eine Grünfläche anzulegen. Jeder Neubau im Ortskern schließt dieses generationenlang aus.

 

Ein Zweites ist auch klar: die älteren Menschen werden zunehmend einen immer größeren Anteil der Bevölkerung ausmachen. Diesem Trend werden wir uns auch in Winsen nicht entziehen können.

 

Das erfordert, dass die politisch Verantwortlichen diese Entwicklung vermehrt ins Kalkül ziehen müssen und jede Baumaßnahme an den Bedürfnissen auch der Älteren messen müssen.

 

Aber wo ist unser „Kompass“ für die Entwicklung des Kernorts?  Er fehlt.

 

Die Beratungen in den Gemeindegremien zu Bauvorhaben erfolgen immer nur mit einer Einzelfallbetrachtung des jeweiligen Projektes.

Bei diesen Einzelfallbetrachtungen wird nicht explizit untersucht, ob nach Fertigstellung des Baues die ganze Infrastruktur und Baustruktur von Winsen noch gut zusammenpassen und  sich die Lebensqualität aller Einwohner, auch der älter Werdenden, dadurch erhöht oder vermindert.

 

Winsen ist weltmeisterlich im Bauen. Viel Bauen heißt aber noch lange nicht langfristig richtig zu gestalten!

 

Wir beantragen deshalb, einen „Kompass“ in Form eines langfristig ausgelegten Konzeptes aufzustellen für die Ortsmitte* des Kernorts Winsen (Aller) für Grünanlagen und Ruhezonen (mit Bänken), aber auch mit Parkplätzen. Dieses Konzept soll ab sofort Richtschnur sein bei der Beratung einzelner Bauvorhaben.

 

Wir möchten darum bitten, diesen Antrag zur weiteren Beratung schnellstmöglich an die Arbeitsgruppe Kernort Winsen (Aller), den Bau-, Planungs- und Umweltausschuss und den Schul-, Sozial-, Jugend und Integrationsausschuss  zu verweisen.

 

* = Südliche Grenze:   Aller

      Nördliche Grenze: Meißendorfer Str. /Alte Celler Heerstr.

Westliche Grenze: Meißendorfer Kirchweg / Allerstr. / Auf der Hude       

Östliche Grenze:    Alte Celler Heerstr. / Südlich über Wiese zur Aller

 

 

celleheute.de                       celler-presse.de           

        

UWG Antrag Grün- und Ruhezonen, Parkplätze
2019-03-11 UWG Antrag Grün- und Ruhezone[...]
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Celler Kurier berichtet auf Seite 3 - UWG Antrag Grün- und Ruhezonen, Parkplätze
190324 CKS.pdf
PDF-Dokument [5.9 MB]

06.12.2018 Rede vom Fraktionsvorsitzenden der UWG im Gemeinderat zum Haushalt 2019

 

Rede zum Haushalt 2019 im Gemeinderat
UWG Rede zum Haushalt 2019 im Gemeindera[...]
PDF-Dokument [99.4 KB]

EILANTRAG "Sozialer Wohnungsbau"

 

 

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Winsen (Aller) stellt mit dem Eilantrag "Sozialer Wohnungsbau" die Weichen zu ein mehr an gesellschaftlicher Teilhabe.
 
Wir stehen als Interessenvertretung der Bürger und Bürgerinnen in der Gemeinde Winsen aktiv zur demokratischen Mitbestimmung. Wir fordern und fördern die Bürgerbeteiligung in allen kommunalen Fragen. Die gemeinsame Gestaltung unseres Lebensumfeldes ist eine der zentralen Fragen, die die Bürger und Bürgerinnen beschäftigt und dementsprechend gewürdigt werden sollte.
 
Wir fordern, dass in der Gemeindepolitik vernachlässigte Feld des sozialen Wohnungsbaus aktiv in die Hand zu nehmen und gemeindeeigene Flächen verstärkt für den sozialen Wohnungsbau bereitzustellen. Wir als Zukunftsgemeinde müssen aktiv werden und gegensteuern. Die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat sind gefordert für junge und ältere Menschen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. In Expertenkreisen ist klar, das bereits jetzt Sozialwohnungen fehlen und sich dieser Angebotsmangel in naher und ferner Zukunft noch drastisch verstärken wird. Auch bei uns in Winsen (Aller) müssen wir diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe schnellstmöglich in Angriff nehmen, damit wir Wohnungen für alle sozialen Gruppen anbieten können.
 
Diejenigen, die heute noch zu auskömmlichen Bedingungen beschäftigt sind, werden oft nach ihrer Erwerbstätigkeit das hohe Mietpreisniveau nicht mehr bezahlen können, von vielen Alleinerziehenden, Hartz IV-Beziehern und Rentnern ganz zu schweigen. Als erklärte Zukunftsgemeinde dürfen wir uns eine Schieflage zwischen teuren und sozial auskömmlichen Mietpreisen nicht leisten.
 
Die Verwaltung wird beauftragt Förderungsmaßnahmen für den sozialen Wohnungsbau (Gemeinde – Landkreis Celle – Land Niedersachsen – Bund – EU - Sonstige) aufzuzeigen und geeignete Partner für den sozialen Wohnungsbau in Winsen (Aller) zu akquirieren.
 
Im Interesse der Einwohner der Zukunftsgemeinde Winsen (Aller) gilt es ein zukunftsfähiges Entwicklungs- und Infrastrukturpaket unseres Lebensraumes zu entwickeln. Wir stellen mit unserem Eilantrag "Sozialer Wohnungsbau" erste Weichen hin zu ein mehr an sozialem Gemeinwohl und gesellschaftlicher Teilhabe. 
EILANTRAG "Sozialer Wohnungsbau"
2018-10-27 Eilantrag Sozialer Wohnungsba[...]
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EILANTRAG "Bürgerbefragung"

 

 

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Winsen (Aller) bleibt auch weiterhin - im Interesse der Bürger und Bürgerinnen - in der Gemeinde Winsen aktiv. Denn zurzeit stehen wichtige Entscheidungen zum Verkauf bzw. zur weiteren Entwicklung des Hauptschulgeländes an. In vielen Gesprächen wurden die Sorgen hinsichtlich der Veränderungen deutlich. Wir als UWG nehmen die Sorgen der Einwohner*innen ernst und werden auch weiterhin für eine sozialverträgliche Lösung kämpfen. Wir sehen durch den Verkauf des Areals an ALDI einen eklatanten Eingriff in die Gemeindestruktur, massive Probleme in der zukünftigen Verkehrssituation und durch die Vernichtung des alten Baumbestandes einen immensen Schaden für Mensch und Natur.   
 
Statt dem Verkauf des Hauptschulgeländes an ALDI machen wir uns für eine gemeindeeigene Nutzung und Vermarktung stark. Daher fordern wir die demokratische Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Winsen, um in einem Bürgerentscheid die Frage nach der weiteren Nutzung zu klären. Im Dialog zwischen Verwaltung, Gemeinderat, den im Rat vertretenen Beisitzern, Verbänden und den Bürgern und Bürgerinnen sollen Ideen zur zukünftigen Nutzung des gesamten Geländes und der Gebäude erarbeitet werden.
 
Bei der Entscheidungsfindung sei anzumerken, dass dem Landkreis Celle der geforderte Verkaufserlös in Höhe von 1,2 Millionen Euro ebenso von der Gemeinde Winsen (Aller) gezahlt werden kann. Eine Finanzierung der neuen 3-Feld-Turnhalle bei der Oberschule in Winsen durch den Landkreis Celle ist somit nicht gefährdet. Vielmehr kann die Gemeinde Winsen (Aller) durch den Kauf frei und unabhängig über die weitere Nutzung dieses zentralen Areals entscheiden.
 
Bedenkenswert ist ausserdem, dass der von Experten geforderte soziale Wohnungsbau mangelhaft umgesetzt wird und es massiv an bezahlbarem Mietraum fehlt. Wir als Zukunftsgemeinde müssen aktiv werden und gegensteuern. Die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat sind gefordert für junge und ältere Menschen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Als Eigentümerin des Hauptschulareals wird es der Gemeinde möglich, durch verschiedene eigene Gestaltungsmöglichkeiten endlich den sozialen Wohnungsbau in Winsen in Gang zu bringen.
 
Im Interesse der Einwohner der Zukunftsgemeinde Winsen (Aller) gilt es ein zukunftsfähiges Entwicklungs- und Infrastrukturpaket unseres Lebensraumes zu entwickeln. Wir stellen mit unserem Eilantrag auf Bürgerbefragung erste Weichen hin zu ein mehr an Bürgerbeteiligung in wichtigen Gemeindeangelegenheiten.
EILANTRAG "Bürgerbefragung"
2018-10-27 Eilantrag Bürgerbefragung.pdf
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NEU:

Grußwort

Als 1. Vorsitzender der UWG - Unabhängige Wählergemeinschaft Winsen (Aller) - darf ich Sie auf unserer Homepage recht herzlich willkommen heißen. Auf den folgenden Seiten möchten wir über unsere Wählergemeinschaft sowie unsere politischen Ziele und Arbeit in unserer Gemeinde informieren. Uns ist die politische Gestaltung unserer Gemeinde - getreu dem Motto: Vom Bürger für den Bürger - wichtig, denn nur im stetigen Bürgerdialog kann eine Gemeinde bürgernah und zum Wohle aller Bürger/innen gestaltet werden! Wenn Sie sich für die Arbeit der UWG interessieren und die Grundsätze der Wählergemeinschaft unterstützen wollen, sind Sie als aktives oder förderndes Mitglied jederzeit recht herzlich willkommen. Gerne haben wir ein offenes Ohr für Ihre Anregungen oder Kritik. Den 1. Vorsitzenden erreichen Sie unter Kontakt.

 

Ihr Horst Arndt

1. Vorsitzender

Besucher unserer Website

UWG

Mitglieder-

versammlung

14. Oktober 2019

19.30 Uhr

im Hotel-Restaurant Stadt Bremen Neuwinsener Str. 9 in 29308 Winsen (Aller)

Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten.

Der Verband Wohneigentum tritt für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge in Niedersachsen ein.

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